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Vorankündigung des Symposiums
Spirituelle Erfahrungen im Umfeld des Todes Nahtoderfahrungen, Nachtodkontakte, Sterbevisionen
09.-11.07.2010 an der LVHS Freckenhorst bei Münster/W
Vorläufiges Programm: Prof. Dr. Walter von Lucadou: Paranormale Erlebnisse im Umfeld des Todes; Evelyn Elsässer-Valarino zum Forschungsstand zu Nachtodkontakten; Dipl.-Psych. Juliane Grodhues über IADC - therapeutische Kommunikation mit Verstorbenen; Dipl.-Psych. Roland Kachler über Trauer als kreative Beziehungsarbeit; Prof. Dr. Günter Ewald zu Berichten über Nachtodkontakte; Dr. Joachim Nicolay Nahtoderlerlebnisse und Sterbevisionen im Kontext spiritueller Erfahrungen sowie Wokshops zu entsprechenden Themen
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“Es ist die Urerfahrung der Liebe und des Angenommenseins, die in diesen Erfahrungen erlebt wird.” Prof. Dr. Günter Ewald, Bochum
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“Von diesem Himmel angenommen zu sein schien mir wie die Ankunft nach einer langen und ausgedehnten Reise.” Dorothea Stockmar
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“Das Erlebte begleitet mich seitdem und hat mir Zuversicht und eine Ahnung von wirklicher Freiheit und Glück gegeben.” N.N.
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Nahtod-Erfahrungen oder Nahtod-Erlebnisse (Todesnäheerfahrung, Near Death Experience, NDE) sind keine Entdeckung der jüngsten Zeit. Literarische Nachweise dieses Phänomens lassen sich bereits in ältesten Quellen finden, z. B. im Gilgamesch-Epos oder in Schriften aus dem Mittelalter. Durch die Arbeiten der Sterbeforscherin E. Kübler-Ross und des Arztes R. Moody und anderen gelangte das Phänomen der Nahtod-Erfahrung in den siebziger Jahren vermehrt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, aber auch in den Fokus der akademischen Forschung, zunächst in Amerika, zunehmend auch in Europa. Dies geschieht natürlich auch vor dem Hintergrund der neuesten Ergebnisse der Hirnforschung. Die Interpretation dieser Erlebnisse ist naturgemäss noch umstritten. Sie reicht von einer esoterischen Vereinnahmung mit Zügen einer religiösen Bewegung über eine vorsichtig-kritische Annäherung an religiöse Glaubensvorstellungen bis zur vollständigen Ablehnung.
Die “International Society for Near Death Studies” (IANDS) bietet internationale Kontakte und Informationen zum Thema “Nahtod-Erfahrung”.
Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie vielfältige Informationen zum Phänomen selbst, zu Teilaspekten wie der Ausserkörper-Erfahrung (Out-of Body-Experience) etc., aber auch zum “Netzwerk Nahtoderfahrung e.V.” Wir wollen keine “Einheitsinterpretation” und erheben auch nicht den Anspruch, eine umfassende Darstellung der unterschiedlichen Aspekte geben zu wollen; allerdings lehnen wir einseitige und vereinfachende Interpretationen ab. Auf dieser gemeinsamen Basis nähern sich die im Netzwerk verbundenen Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Zugängen der NTE-Thematik auf einer wissenschaftlich fundierten Basis. Gemeinsam ist ihnen aber auch die Absicht, Betroffenen und Interessierten Ansprechpartner sein zu wollen.
Mit Namen versehene Beiträge geben die Auffassung des Verfassers wieder und sind nicht notwendigerweise identisch mit der Auffassung des Netzwerk-Nahtoderfahrung e.V.
Wenn Sie Kontakt aufnehmen wollen, sprechen Sie uns an. So erreichen Sie uns.
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Was sind Nahtoderfahrungen?
Prof. Dr. rer. nat. Günter Ewald, Bochum:
Schätzungsweise vier Millionen Deutschen haben einmal nach einem Unfall, bei schwerer Krankheit, bei einer Geburt oder ganz spontan ein außerordentliches Erlebnis, das ihr weiteres Leben mit prägt. Oft, aber nicht immer, geschieht es während des Herzstillstandes. Zu den häufigsten Kennzeichen gehören:
Schwebeerlebnis mit Beobachtung des eigenen Körpers (Außerkörpererfahrung, OBE), Lichtvision, oft personalisiert und am Ende des Tunnels, außerordentliche Glücksgefühle, Lebensfilm, Begegnung mit bereits verstorbenen Verwandten, Enttäuschung über die “Rückkehr” in den kranken Körper, verändertes Leben ohne Angst vor dem Tod ...
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Was bedeuten diese Erfahrungen? Welche Fragen werfen sie auf und gibt es darauf Antworten? Mehr dazu auf den folgenden Seiten.
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