|
|
 |
 |
|
German Friends of the International Association for Near-Death Studies (IANDS) - gegr. 2004
|
 |
 |
|
LVHS Freckenhorst bei Münster/Westfalen
|
 |
 |
|
Spirituelle Erfahrungen im Umfeld des Todes Nahtoderfahrungen, Nachtodkontakte, Sterbevisionen
Tagung/Symposium in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Nahtoderfahrung e.V.
09. bis 11. Juli 2010
an der LVHS Freckenhorst bei Münster/W
|
 |
|
|
|
|
|
 |
 |
|
Unmittelbare Erlebnisse im Umfeld des Todes haben das Dasein und Denken des Menschen seit Jahrtausenden geprägt. Sie führen oft zu tiefgreifenden Erkenntnisprozessen. Zu diesen Urerfahrungen gehören Nahtoderfahrungen, Nachtodkontakte und Sterbevisionen.
Das Seminar nähert sich insbesondere dem Phänomen der Nachtodkontakte und Sterbevisionen auf zweifache Weise: durch die Darstellung des Forschungsstandes auf der rational-analytischen Ebene sowie auf der Erfahrungsebene durch Berichte, Gespräche und Reflexionen. Dabei werden neue Ansätze für die Integration dieser Erfahrung in das eigene Leben sowie für die Bewältigung von Trauma und Trauer aufgezeigt. Das Seminar lässt Raum für den persönlichen und geschützten Austausch mit Fachleuten und untereinander.
|
 |
 |
|
Waltraud Saeger: Skulptur
|
|
|
|
 |
 |
|
Referenten/Referentinnen und Themen:
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Prof. Dr. Walter von Lucadou:. Vortrag und Gesprächskreis Paranormale Erlebnisse im Umfeld des Sterbens - beweisen sie das Überleben der Seele?
Die Frage, ob das menschliche Bewusstsein mit dem Tod endet, ist so alt wie die Menschheit. In allen Kulturen und Religionen gibt es dazu Betrachtungen, Vermutungen und Behauptungen. Paranormale Erlebnisse im Umfeld des Sterbens werden häufig von den Betroffenen als Beweis für ein Überleben der Seele angesehen. Trotz sehr bescheidener Forschungsmöglichkeiten ist es der Parapsychologie in den letzten 20 Jahren gelungen, nicht nur in experimenteller und methodischer Hinsicht, sondern vor allem bei der Theorien- und Modellbildung entscheidende Fortschritte zu erzielen.
Zur Person: Dr.rer.nat. Dr.phil. Walter v. Lucadou, Diplom Physiker, Jahrgang 1945, Studium der Physik und Psychologie in Freiburg i. Br. und Berlin. Von 1979 bis 1985 wissenschaftlicher Assistent an der Abteilung für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie der Universität Freiburg i.Br. und von 1985 bis 1987 Gastprofessor am Parapsychologischen Laboratorium der Universität Utrecht (Niederlanden), seit 1989 Leitung der "Parapsychologischen Beratungsstelle" in Freiburg i.Br. Mitherausgeber der "Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie", und der Zeitschrift "Cognitive Systems".
|
|
|
|
Prof. Dr. G. Ewald; Bochum Vortrag: Nachtodbegegnungen und ihre Bedeutung für unser Weltbild
Begegnungen mit verstorbenen Verwandten oder Freunden werden häufiger berichtet als Nahtoderfahrungen, sind aber weniger Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen als diese. Ihre Vielfalt zwischen Traumerlebnis, optischer, akustischer oder anderer Wahrnehmung und telepathischer Erfahrung ist groß. Wir skizzieren einen Überblick, wobei wir uns auf Spontanbegegnungen beschränken, und fragen dann nach Wirklichkeitscharakter und Bedeutung derartiger Kontakte angesichts eines sich in Wandlung befindenden naturwissenschaftlichen Weltbildes.
Zur Person: Prof. Dr. Günter Ewald, geb. 1929, studierte Mathematik, Physik, Chemie und Philosophie in Mainz. Drei Jahre Tätigkeit an Universitäten der USA. 1964-94 Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Bochum. Mitbegründer des interdisziplinären Sonderforschungsbereiches »Biologische Nachrichtenaufnahme und -Verarbeitung« (DFG). 1973-75 Rektor der Universität. Neben Fachpublikationen Bücher über Grenzfragen von Naturwissenschaft, Philosophie und Theologie.
|
|
|
Dipl. Psych. Juliane Grodhues Vortrag und Gesprächskreis Induced After Death Communication (IADC) – ein neuer Weg zur Heilung von Trauma und Trauer
Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass Nachtoderfahrungen nur spontan – oft bei der Beschäftigung mit Alltagsdingen oder in Träumen – auftreten. Der amerikanische Psychotherapeut Dr. Allan Botkin entdeckte in seiner traumatherapeutischen Arbeit einen Weg, der es trauernden Menschen ermöglicht, innere Wiederbegegnungen mit den Verstorbenen zu erleben, dadurch traumatische Belastungen zu lösen und tiefen inneren Wandel zu erleben. In dem Vortrag wird diese Methode vorgestellt.
Zum Workshop: In dem kleineren Kreis eines Workshops wird die IADC-Methode vertieft vorgestellt und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen können durch Fragen und eigene Erfahrungen dazu beitragen. Dabei wird deutlich werden, dass es bei den Nachtoderfahrungen nicht um spektakuläre Erlebnisse geht, sondern um das Erspüren der darin liegenden Möglichkeiten zur Heilung und Wandlung. Wenn gewünscht, kann der Ablauf einer IADC-Sitzung auch mit einem Teilnehmer vorgestellt werden.
Zur Person: Juliane Grodhues, Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin in freier Praxis in Saarbrücken. Langjährige Erfahrungen mit den Themen Trauma und Trauer, IADC-Therapeutin seit 2006, 2009 als IADC-Ausbilderin von Dr.Allan Botkin autorisiert.I
|
|
|
|
Maritta Sallinger-Nolte, Wiesbaden Vortrag: Sterbebettvisionen aus persönlicher und beruflicher Sicht
Der Vortrag spannt den Bogen über die persönliche Erfahrung beim Sterben der eigenen Mutter, deren Sterbebettvisionen in einem Tagebuch ausführlich dokumentiert wurden bis zur Arbeit im ambulanten Hospiz- und Palliativbereich. Frau S.-N. wird den Vergleich zwischen der privaten und beruflichen Sterbebegleitung wagen und der Frage nachgehen: „Wie teilen sich Sterbenden professionellen Helfern mit und welche Beobachtungen und Gefühle ergeben sich bei den Helfern?“
Zur Person: Maritta Sallinger – Nolte ist exam. Krankenschwester und seit acht Jahren hauptberuflich im ambulanten Hospiz – Palliativbereich in Wiesbaden tätig. Sie hat eine Ausbildung in Palliative- Care und mehrere Aus - und Weiterbildungen in spiritueller Sterbebegleitung. Seit 30 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit den Themen: Geburt, Leben, Sterben, Tod und Trauer und hat viele Fortbildungen zu diesen Themen besucht. Eine achtjährige Tätigkeit als Krankenschwester in Afrika hat ihr einen Einblick und einen anderen Umgang mit den Lebenszyklen des Menschen gewährt.
|
|
|
|
Dr. Joachim Nicolay Vortrag: Gibt es eine „spirituelle Natur“ des Menschen?
Nahtoderfahrungen, Sterbevisionen und Nachtod-Kontakte werden als Erfahrungen einer „anderen“ Wirklichkeit erlebt. Die Auswirkungen, die sie haben, bezeugen ihren spirituellen Charakter. Man darf diese Erlebnisse nicht isoliert betrachten, sondern muss sie im umfassenderen Rahmen spiritueller Erfahrungen diskutieren. Nach Meinung mancher Forscher wird hier die „spirituelle Natur“ des Menschen sichtbar. Könnte es sein, dass wir am Beginn der Entdeckung oder Neuentdeckung einer lange verdrängten und geleugneten Seite des Menschen stehen?
Zur Person: Dr. Joachim Nicolay ist Psychologe und Theologe. Er hat in Münster in Philosophie promoviert. Beruflich ist er als Psychotherapeut und Supervisor tätig. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Netzwerks Nahtoderfahrung.Veröffentlichungen u.a.:Rückkehr zum Ursprung – Das Transzendenzverständnis in Nahtoderfahrungensowie:„Was hast du aus deinem Leben gemacht?“ –Ethische Impulse im Lebensrückblick Beide Aufsätze sind enthalten in: A. Serwaty/ J. Nicolay (Hrsg.), Nahtod und Transzendenz – Eine Annäherung aus Wissenschaft und Erfahrung. Santiagoverlag 2008.
|
|
|
|
Roland Kachler Vortrag und Gesprächskreis Wie aus Trauer Liebe wird - Trauer als kreative Beziehungsarbeit
Der Tod beendet das Leben eines geliebten Menschen, aber nicht die Liebe der Trauernden.Kann und darf diese Liebe in einer neuen Form weitergelebt werden? Aus einer eigenen schweren Trauererfahrung und auf dem Hintergrund systemischer, traumtherapeutischer und hypnotherapeutischer Ansätze hat Roland Kachler ein neues Trauerverständnis entwickelt. Trauernde können demnach eine innere, weitergehende Beziehung zum Verstorbenen finden, gestalten und leben.
Workshop Meine Trauer wird dich finden – Ein neuer Traueransatz
Mit Imaginationen und körpertherapeutischen Übungen wird ein neues Trauerverständnis vorgestellt. Dabei können Trauernde eine innere, weitergehende Beziehung zu ihrem verstorbenen geliebten Menschen finden. Die Suche nach einem sicheren Ort für den Verstorbenen nimmt in diesem Ansatz eine zentrale Rolle ein. So kann eine innere Beziehung, die zunehmend sicher und frei wird, gelebt werden.
Zur Person: Roland Kachler, Dipl.-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, Klinischer Transaktionsanalytiker (DGTA), Systemischer Paartherapeut, Supervisor, Fortbildungen in hypnotherapeutischen und systemischen Ansätzen und in psychodynamisch-imaginativer Traumatherapie, seit 20 Jahren Leiter einer Psychologischen Beratungsstelle, eigene psychotherapeutische Praxis; Entwicklung eines neuen Traueransatzes. Autor von „Meine Trauer wird dich finden“, 2005; „Damit aus meiner Trauer Liebe wird“, 2007; „Wie ist das mit der …Trauer?“ (Kinderbuch), 2007;„Meine Trauer geht – und du bleibst“, 2009. www.Kachler-Roland.de
|
|
|
|
NOCH IMMER SUCH ICH DICH Nach-Tod-Erfahrungen szenisch dargestellt Text: D. Stockmar; Darsteller: D. Stockmar, S. Mehne
Durch den frühen Tod ihres Kindes wird eine Mutter bis an die Grenzen ihrer eigenen Wahrnehmung geführt. In nächtlichen Stunden, in denen sie kaum Schlaf finden kann, begegnet sie noch einmal ihrem Kind. Es entsteht ein Dialog über den Tod hinaus, der sie zu einem tiefen, klaren Bewusstsein führt, in eine Welt, in der sich all das ereignen kann, was sie in einem umfassenderen Dasein mit ihrem Kind verbindet. Es sind Gedanken, Gefühle die Trost spenden, ohne auf ein Jenseits zu vertrösten.
|
|
|
|
An der Schwelle zum Licht- Eine Betrachtung in Bildern und Texten von Dorothea Stockmar
|
|
|
|
Zur Person Dorothea Stockmar: Referentin mit Schwerpunkthemen Kommunikation, Sprachbilder - Bildsprache, symbolisch-kreative Impulse zur Trauerbewältigung. Ausgebildete Sterbe- und Trauerbegleiterin, langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Hospizbewegung, Praktikum in einem buddhistischen Hospiz in Japan. Nach kunsttherapeutischen Fortbildungen Widmung eigenem künstlerischen Schaffen. Verarbeitung eigener Trauer in ihrem Buch „Ein Netz, das trägt“, in Bildern und Texten, nach dem plötzlichen Tod ihres jüngsten Kindes.
|
|
|
|
Zur Person Sabine Mehne, Jahrgang 1957, ist Physio-, syst. Familientherapeutin und Autorin. Bis zur schweren Krebserkrankung in eigener Praxis tätig. Im Wendepunkt ihres Lebens beginnt sie zu schreiben, in Fachpublikationen als auch in belletristischer Form. Ihr Nahtod-/Transzendenzerlebnis spiegelt sich in vielen ihrer Bücher wieder. Sie ist Mitglied im N.NTE und in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
|
|
|
 |
|
|
|
|