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netzwerk nahtoderfahrung e.V.
Borgheeserweg 90 46446 Emmerich a.R.
Tel: 49 (0) 2822 3375
email: netzwerk-nahtoderfahrung(at)t-online.de
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Nahtoderfahrungen - Impulse für das Leben
Tagung/Symposium in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Nahtoderfahrung e.V.
24. bis 26. Juni 2011
an der LVHS Freckenhorst bei Münster/W
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Nahtoderfahrungen werden meistens darauf befragt, was sie zur Thematik des Weiterlebens nach dem Tod aussagen. Wir wollen in diesem Seminar die Impulse in den Mittelpunkt stellen, die sie für das Leben der Menschen geben können. Wie wirken sie sich auf die Betroffenen selbst aus? Welche Bedeutung können sie aber auch für Menschen haben, die keine Nahtoderfahrung hatten? Welche ethischen und spirituellen Impulse lassen sich aus ihnen ableiten? Parallelen zu anderen Formen der Spiritualität sollen aufgezeigt werden.
Diesen Fragen geht die Jahrestagung des N.NTE vom 24.-26.06.2011 wiederum an der LVHS Freckenhorst in der Nähe von Münster/W nach. Auch für dieses Jahr konnten wir wieder kompetente Referenten und Referentinnen gewinnen. Darüber hinaus wird die Tagung begleitet durch eine künstlerische Ausstellung unter dem Thema „Transzendenz“ sowie von kunsttherapeutischen Workshops.
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Dorothea Stockmar: Übergang VII
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Referenten/Referentinnen und Themen (vorläufig):
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Prof. Dr. Michael von Brück:. Vortrag 24.06. 16.45 Achtsam leben. Spirituell leben zwischen Effizienz und Ängsten“
Inhalt: Ängste und Sachzwänge bestimmen uns zunehmend in einer moderne Welt, die ohne Maß zu sein scheint. Wie können wir den von außen kommenden und innerlich verstärkten Druck aushalten? Welche Ressourcen bieten die religiösen Traditionen der Menschheit für diese Aufgabe? Der Vortrag wird versuchen, sehr konkret Möglichkeiten aufzuzeigen, der Resignation zu widerstehen.“
Prof. Dr. Michael von Brück, geb. 1949 in Dresden, ist evangelischer Theologe, Zen- und Yoga-Lehrer. Er leitet den Interfakultären Studiengang Religionswissenschaft an der LMU München. Er ist seit langen Jahren Gesprächspartner des Dalai Lama und verfasste zahlreiche Bücher über den Buddhismus und dessen Verhältnis zum Christentum, die als Standardwerke gelten.
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Dorothea Stockmar, Gabriele Schulten, Ute von Zastrow 24.06. 19.00 Eröffnung der Ausstellung “Transzendenz ...und das Fenster zum Himmel war offen. (George Albrecht)
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Bild: Gabriele Schulten
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Jörgen Bruhn: Vortrag 25.06. 09:00, nachmittags vertiefender Arbeitskreis Pädagogische Gedanken zu den Nahtoderfahrungen
Inhalt: Warum ist es unbedingt notwendig, dieses Thema schon in die Schulen zu Kindern und Jugendlichen zu bringen? Was bedeutet das für die Lehrerfortbildung? Welche didaktischen Gedanken sind dabei zu berücksichtigen? Darstellung einiger Unterrichtsbeispiele vor sehr unterschiedlichen Kindern und Jugendlichen.
Jörgen Bruhn, Jahrgang 1941 hat Theologie, Germanistik, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten in Marburg, Bonn, Hamburg und Kiel studiert. Von 1967 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2006 im Schuldienst des Landes Schleswig-Holstein. Er lebt in Hamburg und ist dort vielfältig ehrenamtlich engagiert, u.a. im Kirchenvorstand der Hauptkirche St. Jacobi und in der Obdachlosenbetreuung. Seit Beginn der “modernen Nahtodforschung” beschäftigt sich J. Bruhn intensiv mit den vielfältigen wissenschaftlichen Aspekten dieser Erfahrungen.
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Christine Brekenfeld: Bericht 25.06. 10.00-10.25; nachmittags vertiefender Arbeitskreis Meine Nahtoderfahrung und der spirituelle Weg danach
Inhalt: Sind Nahtoderfahrungen nur ein einmaliges Erlebnis oder das Tor zu einer lebens- und bewusstseinsverändernden Wende? Christine Brekenfeld erzählt, wie ihr eigenes Nahtoderlebnis sie auf eine neue Lebensspur gebracht hat.
Arbeitskreis: „Nichts tun und dennoch bleibt nichts ungetan“ – der Weg der Inneren Erfahrung. Eine Reise durch unser Herz in den tiefen Frieden und die bedingungslose Liebe in uns selbst
Christine Brekenfeld, geb. 1965, Dipl.-Ing., arbeitet seit langem in leitender Tätigkeit im Hochschulmanagement und in der Organisationsentwicklung in Berlin. Seit Ihrer eigenen Nahtoderfahrung 2004 hat sie sich bei Christian Meyer sich in tiefenpsychologischer und existentieller Psychotherapie und spiritueller Begleitung ausbilden lassen und ist als Sterbe- und Trauerbegleiterin ehrenamtlich in der Hospiz-Bewegung tätig. Sie ist Mitglied im BITEP (Berliner Institut für tiefenpsychologische und existenzielle Psychotherapie), das sich u.a. mit dem Forschungsfeld Nahtoderfahrungen und ihr spirituelles Transformationspotential beschäftigt.
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Prof. Dr. Heribert Niederschlag Vortrag 25.06. 11:00 Nahtoderfahrungen und die ars moriendi
Wenn es stimmt, dass wichtige Entscheidungen, die wir treffen und zu verantworten haben, im Angesicht unseres Sterbens neu bewusst und bewertet werden, ist es ein Zeichen von Klugheit, möglichst früh einen Lebensstil zu entwerfen, den wir auf dem Sterbebett nicht zu bereuen brauchen. Die „ars moriendi“, die „Kunst des Sterbens“ bezieht sich einmal auf den Grundentscheid, unser eigenes Leben als ein Sterbenlernen zu begreifen, zum andern auf unser Geschick, andere im Sterben zu begleiten und sie auf ihren Tod vorzubereiten. Viele pflegen die Kunst, sterben zu lernen, um bewusster und intensiver leben zu können, um sich einzuüben in Gelassenheit und Vertrauen.
Dr. Heribert Niederschlag ist Professor für Moraltheologie der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. Er leitet das Ethik-Institut in dieser Hochschule, das sich besonders mit den medizin- und pflegeethischen Themen beschäftigt und mit den ethischen Fragen, die sich an den Grenzen unseres Lebens stellen.
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Kunsttherapeutischer Arbeitskreis Nahtoderlebnisse gelten bis heute als außergewöhnlich und relativ selten. Doch die Kulturgeschichte der Menschheit kennt viele Impulse, die eventuell gerade auf solche Erfahrungen zurückgeführt werden können, nicht nur in der spezifischen Religionsgeschichte, sondern auch in der Malerei, Dichtkunst oder Musik. Dabei schildern Betroffene wiederholt die Schwierigkeiten, ihre Erlebnisse mit der Sprache unserer irdischen Welt auszudrücken. Besonders die Unvergleichlichkeit zu unserer normalen Umwelt erschwert die Kommunikation über persönliche Erfahrungen wie sie Nahtoderlebnisse darstellen. Eine Tagung mit dem Inhalt von Nahtoderlebnissen ist in der Regel wenig praktisch, dafür um so mehr mit Vorträgen und Arbeitsgruppen organisiert. Die Tagung in Freckenhorst will daher den Versuch unternehmen, eine weitere menschliche Ausdrucks- und Mitteilungsfähigkeit des Menschen zur Beschreibung eines Nahtoderlebnisses durch das Malen zu erschließen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben in einem Workshop, ihre individuellen Vorstellungen und Erfahrungen eigener Nahtoderlebnisse in Bildern auszudrücken. Auch Teilnehmer ohne eigene Nahtoderfahrungen können sich ausprobieren mit künstlerischen Mitteln innere spirituelle Erlebnisse darzustellen. Dabei werden sie von drei Künstlerinnen bzw. Kunsttherapeutinnen aus verschiedenen Richtungen unterstützt. Besondere Begabung oder künstlerische Kenntnisse sind nicht Voraussetzung zur Teilnahme.
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Prof. Dr. G. Ewald; Bochum Kurzvortrag 25 Min. 25.06. 19.00; danach Film und Gespräche Fallbeispiele
Prof. Dr. Günter Ewald, geb. 1929, studierte Mathematik, Physik, Chemie und Philosophie in Mainz. Drei Jahre Tätigkeit an Universitäten der USA. 1964-94 Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Bochum. Mitbegründer des interdisziplinären Sonderforschungsbereiches »Biologische Nachrichtenaufnahme und -Verarbeitung« (DFG). 1973-75 Rektor der Universität. Neben Fachpublikationen Bücher über Grenzfragen von Naturwissenschaft, Philosophie und Theologie.
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Sabine Mehne Vortrag 26.06. 09:15 Vom Leichten und Schweren im Leben nach der Nahtoderfahrung
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Neben dem Erleben des mystischen Lichtes und des Enthobenseins, der All-Einheit und der bedingungslosen Liebe im NTE schlummern im Leben danach Fragen, Ängste und völlig neue Fähigkeiten. Sich diesen zu stellen und sie ins Leben zu integrieren ist ein langer Weg, der auch Jahre nach dem Erleben mühsam bleibt. Auf ihrer Reise zu sich selbst öffneten sich ihr neue Dimensionen, die ihr Leben leichter werden liessen und den Schluss nahe legen: Eine Nahtodeserfahrung ist eine tiefe Lebenserfahrung.
Sabine Mehne, Jahrgang 1957, ist Physio-, syst. Familientherapeutin a.D. und Autorin. Ihr Nahtod-/Transzendenzerlebnis spiegelt sich in vielen ihrer Bücher wieder. Sie ist Mitglied im N.NTE und in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
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Dr. Joachim Nicolay Vortrag: 26.06.10:30 Beten als Transzendenzerfahrung - Anregungen für die persönliche Spiritualität in Nahtodberichten
Nahtoderfahrungen können, wie Studien zeigen, bei den Betroffenen eine nachhaltige spirituelle Entwicklung auslösen. In den Berichten finden sich aber ebenso Hinweise, die auch für Menschen ohne Nahtoderfahrung zu Anregungen für eine Spiritualität werden können, die sie „näher an ihre Quelle“ (A. Suleman) heranführt. Nicht nur aus außergewöhnlichen spirituellen Erlebnissen, sondern auch aus dem Gebet selbst können authentische Transzendenzbezüge erwachsen.
Dr. Joachim Nicolay ist Psychologe und Theologe. Er hat in Münster in Philosophie promoviert. Beruflich ist er als Psychotherapeut und Supervisor tätig. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Netzwerks Nahtoderfahrung. Mitherausgeber der Tagungsbände des Netzwerk-Nahtoderfahrung und Autor zahlreicher Beiträge
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Die Künstlerinnen und Kunsttherapeutinnen
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